Reglement der Schatzungskommission
des Philatelistenvereins Baden - Wettingen

Mitglied des Verbandes Schweizerischer Philatelistenvereine

gegründet: 11. März 1917

 

1. Grundsatz

Gemäss Statuten des Philatelistenvereins Baden-Wettingen kann der Vorstand Schätzungen und Liquidationen von Briefmarkensammlungen durchführen. Dafür zuständig ist die Schätzungskommission, die jeweils von der Generalversammlung gewählt wird.

Die Schätzungskommission kann nur Sammlungen auf Provisionsbasis übernehmen. Der Kauf von Sammlungen zu Lasten der Vereinskasse ist untersagt.

1.1 Mitglieder
Die Schätzungskommission setzt sich wie folgt zusammen:
- Vereinspräsident (von Amtes wegen)
- 3 Vereinsmitglieder

Pro Schätzung sind jeweils 2 Mitglieder der Schätzungskommission zu delegieren.

2. Gebühren für Schätzungen

Für Schätzungen gilt in der Regel: Pro Schatzer und Stunde Fr. 20.--

3. Übernahme von Sammlungen zur Liquidation

Wird eine Sammlung zur Liquidation angenommen, gelten folgende Regeln:

3.1 Verkauf
Die Sammlung wird zum best möglichen Preis verkauft. Dazu gehören Einlieferungen in den Rundsendedienst des Vereins, in die Vereinsauktionen, in Fremdauktionen sowie die Einlieferung in andere schweizerische Vereinsrundsendedienste.

3.2 Abrechnung
Jährlich wird dem Einlieferer eine Abrechnung erstellt und der ihm zustehende Betrag überwiesen. Die Durchlaufzeit einer Einlieferung soll 2 bis 3 Jahre nicht übersteigen. Ausgenommen sind Einlieferungen mit einem Schätzwert von über Fr. 20'000.-

3.3 Provisionen
Der Philatelistenverein Baden-Wettingen erhält als Verkaufsprovision folgende Beträge:

- für Ware von Vereinsmitglieder: 15 % der verkauften Ware.
- für Ware von Nicht-Vereinsmitglieder: 20 % der verkauften Ware.

Davon entfallen 5 % der Kommission als Entschädigung für die Mitglieder die die Sammlung aufarbeiten.
Von der Generalversammlung des Philatelistenverein Baden-Wettingen genehmigt

Baden, den 22. November 2003
Für die Generalversammlung
Der Präsident:  Peter Suter
Der Sekretär:   Hanspeter Biland